Auf die Menge kommt es an – Salz

Mal wieder ist die Rede von „zu viel Salz“. Klar, immer wieder wird in Gesundheitsblättern sowie in medialen Berichten auf zu hohen Salzkonsum nebst gesundheitsschädlicher Auswirkungen hingewiesen. Zu viel Salz soll nicht gut für das Herz sein und außerdem noch Bluthochdruck verursachen.

Wie viel ist zu viel?

Da ich selbst sehr gern gut gesalzene Nahrungsmittel zu mir nehme und nicht selten bei Tisch mein Essen nachsalze, weckte der Bericht mein Interesse. Täglich, so wird geraten, sollte man nicht mehr als ca. 3 Gramm Salz dem Körper zuführen. Dies entspricht in etwa dem Inhalt eines halben Teelöffels. Oh nein, schießt es mir durch den Kopf, da liege ich deutlich drüber!

Heimtückisch – versteckte Salze

Der halbe Teelöffel ist eine messbare Menge. Wie sieht es aber mit den versteckten Salzen aus? Ganz oben auf der Nahrungsliste mit zu viel Salzgehalt stehen die Fertiggerichte sowie Konserven. Aber auch in Brot, Käse, Gebäck usw. ist verstecktes Salz enthalten. Dieses muss in der Gesamtmenge mit bedacht werden.

Expertenmeinungen und Empfehlungen

Die scheiden sich wie so oft und gehen auseinander. Sprach man vor Jahren noch von einer täglich empfohlenen Salzzufuhr von ca. 10 Gramm, korrigierte man dies nach unten. Für gesunde Menschen raten die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die Deutsche Gesellschaft für Ernährung zu nicht mehr als 6 Gramm Salzaufnahme täglich.

Wonach soll man sich nun richten?

Eine Richtlinie in dieser Frage scheint es nicht zu geben. Zu viel Salz ist für den Körper ungesund. Jedoch auch zu wenig Salz schadet ihm. So ist das im Salz enthaltene Natrium u.a.für die Gewebsspannung zuständig, ist am Knochenbau, Reizweiterleitung und Muskelentspannung beteiligt. Den Ratschlag der Gesundheit. de, nämlich den goldenen Mittelweg zu wählen, werde ich wohl befolgen und künftig den sorglosen Umgang mit dem weißen Gold kritischer betrachten. Denn bereits 2,5 Gramm des täglichen Bedarfs werden schon mit einem Wurst- und Käsebrot gedeckt. Verspeist man dies bereits zum Frühstück, bleibt für den Rest des Tages nicht mehr viel übrig.

Foto: kropekk_pl, pixabay




 

 

 

 

 

 

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Marianne Rauch und ihre Sicht der Dinge…
Bloggerin bei SocialPosition, Standort Berlin
„In jedem Einzelnen von uns steckt die Kraft, Veränderungen in unserer Welt positiv zu beeinflussen.“

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