Daumen runter für Fifty Shades of Grey 2

„Ich will dich zurück!“ Christian Grey (Jamie Dornan) kämpft um seine Liebe, die Studentin Anastasia Steele, verkörpert von der bezaubernden Dakota Johnson. Vielversprechender romantischer Auftakt des exzellenten Kinostarts 2017. Doch wie viel Liebe und Erotik erwartet den Zuschauer?

Um es gleich vorweg zu nehmen: Wer bei Fifty Shades of Grey – Gefährliche Liebe mehr Einblicke in die Sado-Maso-Welt und prickelnden Sex erwartet, wird auch diesmal enttäuscht werden. Teil 2 der Roman-Trilogie „Shades of Grey“ knüpft an die unerfüllte Liebe und das jähe Auseinandergehen der beiden Protagonisten aus dem ersten Teil an. Wem das Herz ebenso schwer war wie das der jungen, nicht mehr ganz so schüchternen Studentin, kann nun aufatmen. Der steinreiche Milliardär will seine einstige Sex-Gespielin zurück. Diese lässt sich nicht lange bitten, denn sie liebt diesen Mann noch immer. Viel mehr ist eigentlich nicht zur Story, wenn man überhaupt von einer reden kann, zu sagen.

Schöne Bilder, bezaubernde Dakota Johnson – langweiliger Film

Der Sonntagnachmittag ist gerettet, habe mir eine Kinokarte für besagten Film besorgt. Einzig, weil mir Dakota Johnson, die ich bisher als Schauspielerin nur aus Fifty Shades of Grey kenne, so überaus sympathisch ist, wollte ich an der Fortsetzung der ungewöhnlichen Lovestory teilhaben. So genau kann ich meine Erwartungen an den „heißen Kinostart“ nicht definieren. Vielleicht lockte mich Fifty Shades of Grey 2, weil mir mal wieder so richtig zum Dahinschmelzen zumute war. Vielleicht war dies auch der Grund der anderen Kinobesucherinnen. Immerhin war der Kinosaal zu 99 Prozent mit weiblichen Zuschauern besetzt.

Aber irgendwie schwappte bis auf den vielversprechenden Anfang kaum Emotion auf mich über. Im Gegenteil. Sämtliche Figuren des Films wirkten auf mich eben nur wie Darsteller. Auch wenn Kim Basinger immer noch bemerkenswert ist, kann ich mir kaum vorstellen, wie sie in ihrer Rolle den jungen Christian Grey jahrelang missbraucht und vergewaltigt haben soll. Auch die ach so tiefe und innige Liebe der schüchternen Studentin zum Milliardär und umgekehrt weckt in mir wenig emotionale Übereinstimmung. Die dargestellte Liebe erscheint mir nicht wirklich glaubhaft.

Fifty Shades auf Grey 2 muss man nicht sehen

Wie so oft, ist auch hier der Trailer zum Film aufregender, spannender und verlockender als der eigentliche Film. Der Trailer verspricht, was der Film leider nicht hält. Die recht dünne Handlung spielt in luxuriöser, nobler Umgebung mit wenig Unterhaltungswert. Im Wesentlichen bittet Christian seine Angebetete, zu ihm zurückzukommen, bei ihm zu bleiben, ihn sogar zu heiraten. Diese wiederum zögert nach zähflüssigen Liebesbekundungen bis zum Ende des Films, bevor sie ihr Jawort signalisiert. Von einigen recht ansehnlichen Sexszenen abgesehen, die jedoch nicht unbedingt als Highlight bei mir ankommen, weckt der Ablauf dieser Liebesgeschichte nur Langeweile. Zumindest bei mir.

Fazit: Fifty Shades of Grey 2 muss man nicht unbedingt sehen. Es sei denn, man mag Liebesgeschichten ohne viel Emotionen (spart das Taschentuch), ohne Tiefgang, gemischt mit einigen recht harmlosen Sexszenen und – außer Grey und Ana – Darstellern, die (vielleicht wieder nur mir ?) das Gefühl vermitteln, sich erst am Set kennengelernt zu haben.

Was sagt Ihr? Wie hat Euch der Film gefallen?

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Foto: KlausHausmann, pixabay

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Marianne Rauch und ihre Sicht der Dinge…
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