Flüchtlingskrise – Hilfe durch Projekte des BMZ

Die Heimat wegen Krieg und Gewalt, wegen Unterdrückung und Verfolgung verlassen zu müssen, ist inzwischen zum millionenfachen Schicksal geworden.

Viele kennen kaum noch ein normales Leben, mussten Misshandlungen und Tod ihrer Kinder, Männer und Frauen mit ansehen. Ein Leben in ständiger Angst und desolaten Zuständen. Seit dem 2. Weltkrieg gab es keine so große Flüchtlingswelle wie derzeit. Weltweit fliehen 60 Millionen Menschen aus ihrer Heimat. Menschenunwürdige Zustände treibt sie von Aufnahmelager zu Aufnahmelager. Viele sind jahrelang auf der Flucht, ehe sie eine neue Heimat finden, in der sie bleiben dürfen. Deutschland investiert allein im Jahre 2015 eine Milliarde Euro in die Flüchtlingshilfe. Dabei geht es auch darum, vor Ort mit Lebensmittelgutscheinen sowie Gesundheitsversorgung zu unterstützen.

Flüchtlingslager Kakuma – Hilfe und Perspektiven

Ein würdevolles Leben führen, in Frieden und Freiheit, genug zu essen und ein Dach über dem Kopf – wünschen sich das nicht alle Menschen? Niemand verlässt gern die Heimat, die Fluchtursachen sind vielfältig. Jeder Flüchtling hat seine eigene Geschichte. Ein Beispiel, wie den Flüchtlingen geholfen und Perspektiven geschaffen werden können zeigen Projekte des Bundesministeriums für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ). Ausbildungschancen im Handwerk sowie am Computer werden im Flüchtlingslager „Kakuma“ (Kenia) angeboten. Ausbildungsmaßnahmen bieten Zukunftschancen und erleichtern die Integration in vielerlei Ebenen. Den Flüchtlingen wird so die Möglichkeit geboten, ihr eigenes Geld zu verdienen und damit ihre Lebensumstände erheblich zu verbessern. Der Fernsehjournalist Jenke von Wilmsdorff war vor Ort. Er zeigt uns die Menschen, gibt Einblicke in das Camp sowie die Projekte. So entstanden drei sehenswerte Dokumentar-Videos.

Foto: tpsdave, pixabay

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