Kleidung – Billig und zu viel belastet die Umwelt

Wir leben in einer Wegwerfgesellschaft, die natürlich auch vor unseren Kleiderschränken nicht Halt macht. Heute wird doppelt so viel Kleidung gekauft wie noch vor 15 Jahren – und dafür nur halb so lange getragen!

„Fast Fashion“ heißt der Trend hin zu mehr Billigkleidung, die schnell wieder aussortiert und durch neue Ware ersetzt wird. Erfahre, wie (Billig-)Kleidung die Umwelt belastet und was du dagegen tun kannst.

Fast-Fashion und die Umwelt

Die Fast-Fashion-Mentalität stellt eine enorme Belastung für die Umwelt dar. Das Problem ist offensichtlich: Wird die Kleidung nach kurzer Tragezeit wieder weggeworfen, entsteht mehr Müll. Die zunehmend aus synthetischen Fasern hergestellten Kleidungsstücke lassen sich zudem schlecht recyceln. Schon eine Verlängerung der Tragedauer von einem auf zwei Jahre würde die entstehenden CO2-Emmissionen um rund 24 Prozent verringern.Grund genug, sich einmal anzusehen, wie wir unsere Kleidung länger haltbar machen können. In den folgenden Infografiken erfährst du, wie du Kleidung entweder einfach selbst reparieren, wiederverwerten oder umweltfreundlich aussortieren kannst!

Kaputte Kleidung einfach reparieren

Sollte deine Bekleidung mal kaputtgehen, kannst du sie oft mit ein paar einfachen Handgriffen reparieren. Diese Infografik zeigt dir fünf typische Stellen, an denen Kleidung häufig kaputt geht, und wie du sie ohne viel Aufwand wieder tragbar machst:

Weitere Tipps zur Nachhaltigen Verwendung von Kleidung bekommst du im Magazin von Traumbeere

 

Recycling: Aus alter Bekleidung Neues zu zaubern

Sollte deine Kleidung so kaputt oder alt sein, dass sie nicht mehr zu retten ist, kannst du aus dem Stoff andere nützliche Dinge, wie beispielsweise Kosmetikpads oder Spüllappen nähen. Diese haben als konventionelle Produkte eine sehr kurze Lebensdauer und belasten damit die Umwelt zusätzlich. Werden sie aus alten Stoffen genäht, können sie gewaschen und damit wiederverwendet werden. So schonst du nicht nur die Umwelt, sondern auch deinen Geldbeutel! Diesen und weitere Tipps zum Recyclen alter Klamotten zeigt dir diese Infografik:

 

Kleidung umweltschonend aussortieren

Natürlich kann nicht jedes Kleidungsstück wiederverwertet werden. Wenn wir unseren Kleiderschrank einmal richtig aussortieren, kommt schnell mal ein großer Haufen zusammen. Wohin also damit? Wer gut erhaltene Bekleidung spenden möchte, sollte sie nicht einfach in den Altkleiderspender werfen. Hier landet sie nämlich, anders als vermutet, nur in den seltensten Fällen bei Bedürftigen, sondern in Second-Hand-Läden oder außerhalb Deutschlands, wo sie als Billigware weiterverkauft werden. Achte bei den Containern daher unbedingt auf die Kennzeichnung oder bringe deine Altkleider selbstständig in eine Einrichtung. Du kannst deine Kleidung auch tauschen oder verkaufen. 5 Tipps, wie du Kleidung umweltschonend aussortierst, gibt es in dieser Infografik:

Du siehst – es ist gar nicht so schwer, sich der Wegwerfgesellschaft zu entziehen und die Umwelt zu schonen. Und das Beste: Ganz nebenbei kannst du durch Reparieren und Recyclen deiner Klamotten auch noch bares Geld sparen!

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