Mein persönliches Veggie-Wochenende…

Nun, ich bin kein Ernährungsberater oder gar wissenschaftlich mit der Zusammensetzung unserer Nahrung vertraut. Aber eines ist klar und steht für mich fest: Ich will kein Fleisch mehr essen!

Die Entscheidung, auf Fleisch und Wurst zu verzichten, reifte schon lange in mir. Doch die lieb gewonnenen Gewohnheiten, bzw. das jahrelang passiv schluckende Essverhalten, steckte wie selbstverständlich im täglichen Ablauf. Was Jahrzehntelang nicht hinterfragt wurde, mutet sich, seit ich von den grausamen Massentierhaltungen und Tötungsmethoden weiß, wie ein Alptraum an. Natürlich war auch mir bewusst, dass Tiere gemästet und getötet werden, um als wohlschmeckende Mahlzeit unseren Gaumen zu verwöhnen. Und wie die meisten Menschen nahm ich dieses missachtende und menschenunwürdige Abschlachten lebendiger Tiere für die menschliche Ernährung als feststehende Tatsache hin. Unwissenheit oder gar gesellschaftliches Desinteresse rechtfertigen jedoch keine Duldung der grausamen Umgangsweisen in der Massentierhaltung und dem millionenfachen Töten der Tiere! Man kann sich nun durchaus darüber streiten, ob die Notwenigkeit besteht, überhaupt tierisches Fleisch oder tierische Wurst zu sich nehmen zu müssen. Alternativen dazu gibt es bekanntlich ausreichend. Vor Jahrzehnten war es weit weniger üblich, Fleisch und Wurst in diesen Massen, wie es heutzutage geschieht, zu konsumieren. Bereicherten früher Suppen, Eintöpfe und Gemüse den Wochenspeiseplan, so wuchs der Wohlstandsbauch in unserer Gesellschaft auch durch übermäßigen Fleischgenuss. Die bekannten Wohlstandskrankheiten nahmen zu.

Doch zurück zu meinem Entwicklungsweg

…der langsam und bewusst zu beschreiten ist. Wie jede Veränderung, jede Neuorientierung, beginnt der Prozess im Gehirn. Denkstrukturen müssen durchbrochen werden. Die Entscheidung, auf Fleisch zu verzichten, muss sich festigen, was angesichts der schrecklichen Bilder sowie Dokumentaraufnahmen über die grausamen Umgangsmethoden in der profitorientierten Fleischindustrie nicht so schwer fällt, wie man vielleicht vermutet. Es tut gut, den ersten Schritt in diese Richtung zu gehen.

Nur Tofu und Sojasprossen?

Doch was tun, wenn Tofu und Sojasprossen allmählich langweilig werden? Kreativität ist gefragt und regt den Ideenreichtum für eine abwechslungsreiche Ernährung enorm an. Wie wäre es beispielsweise mit einem Zwiebelkuchen

  • deftig und würzig
  • mit saurer Sahne
  • gehackten Haselnüssen
  • und einem lockeren Vollkornteig?

Zwiebeln enthalten Schutz- und Heilmittel, helfen gegen Bluthochdruck, fördern die Verdauung, wirken gegen Entzündungen und vieles, vieles mehr.

  • Dazu Tomatensalat
  • mit frischer Petersilie
  • und frischem Basilikum
  • Oder ein spanischer Bauernsalat
  • mit in Olivenöl geröstetem Weißbrot, schwarzen Oliven und natürlich Zwiebeln?

Hier geht es zum Rezeptvorschlag

An meinem Veggie-Wochenende ließ ich es mir schmecken und ich kann versprechen, von einem Vermissen fleischiger Beilagen konnte keine Rede sein!

Foto: Hans, pixabay

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Marianne Rauch und ihre Sicht der Dinge…
Bloggerin bei SocialPosition, Standort Berlin
„In jedem Einzelnen von uns steckt die Kraft, Veränderungen in unserer Welt positiv zu beeinflussen.“

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