Ökologisch leben, wertvoller Beitrag für die Weltressourcen

Ökologisch zu leben bedeutet, für sich, die Umwelt sowie die natürlichen Ressourcen der Erde jetzt und für die Zukunft Verantwortung zu übernehmen. Hört sich schwierig an, ist jedoch ganz einfach.

Wem der Welterschöpfungstag ein Begriff ist kommt eigentlich nicht umhin, sich Gedanken über die Ausbeutung der Erde zu machen. Denn Statistiken, die alljährlich zum Verbrauch der Weltressourcen veröffentlicht werden, zeigen deutlich, dass uns Milliarden Erdbewohner eine einzige Erde nicht ausreicht. In diesem Jahr wurde bis zum 2. August bereits alles verbraucht, was unser Planet an Schätzen für uns bereit hält. Laut Schätzungen würden im Jahre 2050 drei Erden notwendig sein, um den Bedarf der stetig wachsenden Erdbevölkerung zu decken. Dabei gehören Länder wie beispielsweise China, USA, Frankreich, Großbritannien zu den größten Verbrauchern. Auch Deutschland steht dem Verbrauch der Weltressourcen nicht nach, hierzulande wurde der Welterschöpfungstag bereits am 24. April erreicht. Zeit zum Umdenken kann hier die Devise nur lauten. Jeder Einzelne vermag, Veränderungen in unserer Welt positiv zu beeinflussen. Es gibt viele Möglichkeiten, bewusster und damit ökologisch zu leben.

Ökologisch leben – mehr als eine positive Einstellung

Ökologisch leben, wertvoller Beitrag für die WeltressourcenWas bedeutet, ökologisch zu leben? Etwa Einschränkungen der persönlichen Lebensqualität, Verzicht auf Konsumgüter, radikale Änderungen der Lebensgewohnheiten? Nein. Oder vielleicht doch ein wenig. Wer sich für ein ökologisches Leben entscheidet, entzieht sich bewusst dem Zwang und der Verlockung in unserer Wegwerfgesellschaft, permanent Neuanschaffungen wie Kleidung, Möbel oder Elektrogeräte zu tätigen. Und wenn man ganz ehrlich zu sich selbst ist: Muss man stets stolzer Besitzer des neuesten Handy-Modells sein, Kleidung entsorgen, nur um modisch trendy und aktuell zu sein? Sicherlich, für viele sind gerade diese Konsumgüter so etwas wie Statussymbole, doch wirklich essentiell sind sie nicht. Ebenso spielt die Ernährung für ein ökologisches Leben eine große Rolle. Weniger Fleisch zu essen, weniger Eier und Milchprodukte zu verzehren, kommt nicht nur der eigenen Gesundheit zugute, sondern vor allem der Umwelt. Co2 Ausstoß, Klimaschutz, Welterwärmung sind nur einige Schlagworte, die hier in den Sinn kommen. Große Themen, bei denen der Einzelne denken mag, wenig beitragen zu können. Dabei gibt es in fast allen Lebensbereichen Dinge, die im Sinne eines ökologischen Lebens verändert werden können.

Ich will ökologisch leben – was kann ich tun?

Eine gute Entscheidung! Hat man sich dafür entschlossen, zeigen sich immer mehr Möglichkeiten, ein ökologisches Leben in die Tat umzusetzen. Dabei kann man nicht nur einen wichtigen Beitrag für die Umwelt und die Zukunft unserer Kinder leisten, sondern auch bei vielen Dingen auch sparen.

  • Kleidung: Immer beliebter werden Tauschbörsen, ob privat mit Freunden oder im Kreis der Familie. Spannendes tauschen findet auch auf organisierten Kleidertauschpartys statt
  • Fähigkeiten oder Gegenstände tauschen: Ähnlich wie beim Kleidertausch, nur werden hier in Tauschkreisen Wissen und Leistungen gegen z. B. Hilfe bei der Gartenarbeit getauscht
  • Leihen statt kaufen: Besonders als Handwerker kann man hier sparen, wenn Werkzeuge nur selten genutzt werden
  • Spielzeug: Auch hier gilt: Nicht wegwerfen, sondern tauschen und weitergeben
  • Fahrgemeinschaften bilden
  • Auto mieten oder sharen: Für jeden, der nur hin und wieder ein Auto benötigt, eine gute Alternative
  • Reparieren statt Wegwerfen: Auch wer zwei linke Hände hat, ein Versuch ist es wert. Vielleicht hilft jemand, der sich mit Reparaturen auskennt
  • Lebensmittel: Appel an Händler – Nicht wegwerfen, sondern Bedürftigen zugute kommen lassen
  • Einkaufen: Verpackungsmüll vermeiden, z. B. bei Getränken auf Mehrwegflaschen ausweichen
  • Energieverbrauch: Nur 1 Grad weniger in den Wohnräumen schont den Geldbeutel und die Umwelt
  • Mobilität: Kurze Wege zu Fuß erledigen oder öfter auf das Fahrrad umsteigen
  • Wäsche waschen: Nur dann, wenn die Waschtrommel entsprechend gefüllt ist. Öfter die Wäsche bei 60 statt bei 95 Grad, bei 30 statt bei 40 Grad waschen
  • Hausbau oder Modernisierungsmaßnahmen: Besonders in diesem Bereich werden zahlreiche Alternativen für ökologisches Bauen oder Sanieren angeboten. Für die Planung unbedingt daran denken und Informationen einholen

Dies sind nur einige Anregungen für aktive Beiträge, um die Weltressourcen zu schonen. Hat man den Gedanken an ein ökologisches Leben verinnerlicht, gibt es täglich neue Möglichkeiten zu entdecken.

Foto: ElisaRiva, jill111, pixabay

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Marianne Rauch und ihre Sicht der Dinge…
Bloggerin bei SocialPosition, Standort Berlin
„In jedem Einzelnen von uns steckt die Kraft, Veränderungen in unserer Welt positiv zu beeinflussen.“

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