Schlümpfe im Pueblo Azul – Andalusisches Dorf Júzcar

 

Schlumpfige Zeiten waren es damals…Schlumpfige Zeiten sind es auch heute wieder. Im andalusischen Dorf Júzcar erleben die Schlümpfe eine himmelblaue Rückkehr und fanden dort ein neues Schlumpfhausen. Seit dem 4. August 2011 flimmern die Schlümpfe erneut über die Leinwand. Im Kino,  diesmal sogar in 3D.  Dem großen Erfolg des Comebacks dieser niedlichen blauen Figuren legt Sony Pictures Animation noch eins drauf:

Am 1. August 2013 starteten „Die Schlümpfe 2“ in den Kinos. Perfekte Animation der uns inzwischen ans Herz gewachsenen Schlumpfgemeinde.

Ob der böse Zauberer Gargamel wieder für Spannung und Aufregung sorgen wird?

Die Schlümpfe – ewig zeitlos

Seit Anfang der 80ziger Jahre flimmerten die kleinen blauen Wesen über die Fernsehbildschirme; eroberten mit ihrem Charme nicht nur Kinderherzen. Fortan änderte sich der Sprachgebrauch unserer Kleinen. Auch Erwachsene bedienten sich zuweilen am neuen Wortschatz. Es wurde geschlumpft, was das Zeug hielt. Nostalgie pur packte mich, als ich vor Kurzem eine alte Kiste, die sich unbemerkt auf dem Dachboden versteckt hielt, öffnete. Dort lagen sie. Blaue Schätze mit weißen Zipfelmützen. Opa Schlumpf in seinem Schaukelstuhl, gemütlich Pfeife rauchend, lag dort ebenso wie Baby Schlumpf oder gar Schlumpfinchen.

Eine Kiste voller Schlümpfe

Verschlumpft nochmal, was fange ich mit der Kiste aus vergangenen Zeiten an? Sollte ich sie verschlumpfen oder einfach wieder auf den Dachboden zurückschlumpfen? Schmunzelnd wende ich mich ab und erinnere mich an die damalige Jagd nach den blauen Gummiwesen. In keinem Spielwarengeschäft kamen wir an den niedlichen Figuren vorbei. Hat doch jede Einzelne dieser blauen Schlumpfgemeinde seine eigene Persönlichkeit, seine eigene Geschichte. Und seine Fans. Und ich erinnere mich an leuchtende Kinderaugen, als stolz ein neuer Schlumpfbewohner bei uns einschlumpfte. Wenn man nun jedoch dachte, der Hype um diese niedlichen Figuren wäre vorbei, der hat sich gründlich geschlumpft. Was 2011 als Werbegag für die Welt-Premiere des neuen 3D Schlumpffilms gedacht war, entpuppte sich als wahrer Segen für das auserwählte andalusische Dorf Júzcar.

Mit Farbe zum Schlumpfdorf

Mit mehr als 4000 Litern Farbe wurde aus dem Pueblo Blanco ein Pueblo Azul, genauer gesagt, sämtliche Häuser einschließlich der Dorfkirche wurden blau angemalt. Den Bewohnern des „Blauen Dorfes“ gefiel die Idee und der damit wirtschaftliche Aufschwung ihres Dorfes so gut, dass sie sich schlumpfig weigerten, alles wieder in strahlendem Weiß erschlumpfen zu lassen. Gab es zuvor nur 5 Geschäfte im Dorf, hat sich die Zahl auf immerhin 16 vergrößert. Nach bekannter Manie schlumpfen Bewohner ebenso wie Touristen durch das Dorf, hellblaue Speisen und Getränke laden zum Verschlumpfen ein und Schlumpfinchens flanieren durch die engen Gassen. Ich könnte mir vorstellen, dass Kinder gar nicht mehr zurückschlumpfen möchten.

Schlumpfig geworden?

Für mich indes bleibt nichts anderes, als in meiner Nostalgie zu schwelgen. So betrachte ich meine Sammlung. Den Bäcker Schlumpf, Oma Schlumpf, Dschungelschlumpf, Baby-Schlumpf, Schlaf-Schlumpf, Schlumpfinchen…

Wer weiß, vielleicht verschlumpft es mich doch noch eines Tages nach Júzcar, in das berühmte Pueblo Azul?

 Fotos: martaposemuckel, pixabay

 

 

 

 

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Marianne Rauch und ihre Sicht der Dinge…
Bloggerin bei SocialPosition, Standort Berlin
„In jedem Einzelnen von uns steckt die Kraft, Veränderungen in unserer Welt positiv zu beeinflussen.“

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