Starman – Sven Ratzke und David Bowie

Sven Ratzke ist wieder in Berlin. Genauer gesagt, gastiert er mit seiner Show Starman für kurze 3 Tage vom 12. bis 14. September im Tipi am Kanzleramt. Wie immer erlebt das Publikum einen Entertainer in Hochform.

Sven Ratzke ist Starman. Daran gibt es vom ersten Moment an, als er die Bühne betritt, keinen Zweifel. Seit der Premiere in Berlin im Tipi und den Niederlanden Ende letzten Jahres erntet der Entertainer für seine Darbietung, inspiriert vom einzigartigen David Bowie, Standing Ovations, großartige Kritiken sowie tosenden Applaus vom begeisterten Publikum.

Starman – aufregender Abend mit Spektakel

Keine Frage, als Sven Ratzke Fan ließ ich mir den gestrigen Auftakt der Show, wieder im Tipi am Kanzleramt in Berlin, nicht entgehen. Erwartungsvoll saß ich an einem der Tische, vor mir ein Glas Wein und wartete wie alle anderen Gäste auf den Beginn der Show. Pünktlich um 20.00 Uhr betritt die Drei-Mann-Band unter Leitung von Charly Zastrau die Bühne. Und dann erscheint er, der sympathische Entertainer, der in keine Schublade passt. Sven Ratzke ist ein pulsierendes Energiebündel mit unverwechselbarer Stimme, der mit einer starken Präsenz sowie künstlerischen Performance sofort in seinen Bann zieht. Das musikalische Erbe des legendären David Bowie als Inspiration für die Show schwebt durch den Raum. Doch weit gefehlt, weder Major Tom, Rebel, Heroes oder Ashes to Ashes klingen wie Kopien. Wer Sven Ratzke kennt, weiß, hier ist ein Entertainer, der Musik auf seine eigene Art und Weise darbietet.

Sven Ratzke – Zwischen Sternenstaub und Geschichten

Sobald die beeindruckende Rockstimme des Entertainers verstummt, zaubert er mit leiser musikalischer Begleitung des genialen Charly Zastrau verträumte Illusionen. Er erzählt surreale Geschichten, lässt Bilder entstehen und vermittelt mit einer Leichtigkeit das Gefühl, mit ihm die Lichter New Yorks zu sehen, auf einem Ozeanriesen oder im Wachsfigurenkabinett bei Liz Taylor zu sein. Sein Publikum bezieht er gern mit ein, scherzt hier oder witzelt dort. Prüde sollte man bei seinem verbalen Intermezzo, bei dem er sich sexy mit verschmitztem Lächeln zeigt, nicht unbedingt sein. Dann, nach scheinbarer Zusammenhanglosigkeit der fantasievollen Geschichten, gelingt ihm mit Blick zu den imaginären Sternen in die Weite des Universums sowie dem Aussenden von Sternenstaub der Übergang zum nächsten Song. Nach der Zugabe nach Ende der Show ist klar: Ein aufregender Abend neigt sich dem Ende.

Fazit: Eine fesselnde Show, starker Sound und ein Sven Ratzke, der es als Entertainer und Mensch versteht, sein Publikum zu berühren, zu erreichen sowie zu begeistern.

Foto: Agentur Charis

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