Geminidenschwarm im Zeichen des Zwilling

Kometenstaub und Gestein, jene Gebilde kosmischer Kräfte, welche uns in klaren Nächten bei deren Eintreten in die Erdatmosphäre als Sternschnuppen begegnen, sind derzeit wieder zu beobachten. Die Sternschnuppen, die vom Dach der Erde zu fallen scheinen und dabei durch den nächtlichen Himmel mit einer Geschwindigkeit von bis zu 60 km pro Sekunde rasen, gehören im Monat Dezember zu den Geminiden, ein immer wiederkehrender Meteorstrom. Vom 4.bis 17. Dezember purzeln die Schnuppen auf die Erde, wobei momentan der Höhepunkt der Aktivität des Meteorstroms zu sein scheint.

Sterne – Lichter des Himmels

Obwohl Astronomen und Himmelsbeobachter bereits in den vergangenen Nächten über die Vielzahl der blitzenden Gesteinskrümel erfreut sein konnten, werden auch in der kommenden Nacht zum Freitag die glühenden Funken durch die Dunkelheit jagen. Denn in der Nacht vom 13. auf den 14. Dezember um halb ein Uhr rechnen die Fachleute mit 120 Schnuppen pro Stunde. Aufnahmen verganener Jahre zeigen dieses Schauspiel:

 

Günstige Himmelskonstellationen für all jene, die im Zeichen des Zwillings geboren wurden? Damit hat der nach diesem Sternzeichen benannte Strom wohl eher weniger zu tun. Die Sternschnuppen des Geminiden-Schwarms fallen offensichtlich aus der Richtung des Zwillings-Sternbildes (lateinisch gemini). Der scheinbare Ausstrahlungspunkt der Meteore nimmt dort seinen Ursprung, dort, nahe dem hellsten Stern im Sternbild Zwillinge, dem Kastor. Was liegt da näher, als die Lichtfunken Geminiden zu benennen?

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