Steueroasen – Oder die Not des Geldes

Oh, wie ist dieses Thema doch immer wieder aktuell!

Steuerhinterziehung. Wird diese Strafttat durch Selbstanzeige nur noch halb so schlimm?

Steueroasen…Wohin mit dem Geld? Als durchschnittlich verdienende BürgerInnen müssen wir uns zumindest mit einem Thema nicht näher beschäftigen...Wie spart man am klügsten Steuern?

Oder noch besser:..

Wie umgeht man das lästige Steuerzahlen?

Nun, diese Fragen stellen sich offensichtlich eine ganze Reihe von Menschen. Steuerpflichtige, egal ob prominent oder nicht, deren monatliche Einkommen deutlich höher liegen als der Jahres-Durchschnittsverdienst eines kleinen Angestellten oder Arbeiters. Sollte man doch annehmen können, dass selbst nach Steuerabzug noch ein beachtliches Einkommen zur Verfügung steht. Bekannterweise galt bisher auch hier, wo ein Wille ist, ist auch ein Weg und so ergaben Angebote und Nachfragen beliebte Steueroasen dieser Erde von unschätzbarem Wert. Dort fühlte man sich sicher, dort rieb man sich die Hände ob der guten Geschäfte.

An dieser Stelle ist nicht zu unterschätzen, wie viel schlaflose Nächte unter Umständen derjenige hinter sich hat, der mühsam daran feilte, sein Schäfchen ins Trockene zu bringen. Schließlich ist alles hart erarbeitet, davon will man nicht abgeben. Selbst nicht, wenn man der gesetzlichen Steuerpflicht unterliegt. Diese Sorgen haben Normal- und Geringverdiener nicht. Sie müssen sich nicht die Nächte um die Ohren schlagen. Sie benötigen auch keinen Taschenrechner, um die Renditen ihrer Anlagen zu berechnen. Allenfalls dient der Rechner dafür, die monatlichen Einnahmen und Ausgaben zu kalkulieren. Schlichtweg, um den Überblick zu behalten. Lebenshaltungskosten heißt das störende Wort, welches jeden Monat den größten Anteil des Gehaltes schluckt.

Der Steuerzahler – der ewig Dumme?

Die Vorgenannten, also die, die treu und brav ihre Steuern zahlen, kommen gar nicht erst auf den „dummen“ Gedanken, sie zu hinterziehen. Wie heißt es so schön? Wenn es dem Esel zu gut geht, geht er auf´s Eis. Ja, und dort besteht Rutschgefahr. Dies bekamen nun einige der um das liebe Geld Besorgte empfindlich zu spüren und fielen auf die Nase. Wer hier wohl seiner Streupflicht nicht nachkam?

Es ist schon ein Dilemma. Über Mindestlohn, Sicherung der Arbeitsplätze, Finanzierung von Kindertagesplätzen, Betreuungskosten unserer älteren und pflegebedürftigen Mitmenschen, die Zukunft der Renten…..und und und, wird diskutiert, wird debattiert. So hört sich angesichts einer fortschreitenden europäischen Verarmung die Diskussion um die sogenannte Reichen- oder Vermögenssteuer schon recht merkwürdig an. Immerhin, so munkelt man, haben rund 27 Billionen!? den Weg in die Nischen der Steueroasen gefunden. Der Durchschnittsverdiener? Der hat diese Sorgen nicht, geht straffrei aus und darf überlegen, wo er gewinnbringend bei dem derzeit niedrigen Zinsniveau sein sauer verdientes Geld anlegen könnte.

Sofern finanzielle Reserven dafür übrig bleiben…

Foto: pixabay


 

 

 

 

 

 

SocialPosition

Marianne Rauch und ihre Sicht der Dinge…
Bloggerin bei SocialPosition, Standort Berlin
„In jedem Einzelnen von uns steckt die Kraft, Veränderungen in unserer Welt positiv zu beeinflussen.“

By continuing to use the site, you agree to the use of cookies. more information

The cookie settings on this website are set to "allow cookies" to give you the best browsing experience possible. If you continue to use this website without changing your cookie settings or you click "Accept" below then you are consenting to this.

Close