Tag der Erde – Zeit zum Umdenken

Am Tag der Erde rufen mehr als 175 Länder zum Schutz unseres Planeten auf. Auf dem Weltklimagipfel werden Maßnahmen gegen die Erderwärmung beschlossen.

Der Tag der Erde macht jedes Jahr drastisch auf die globale Erderwärmung, dem Klimawandel sowie der Umweltverschmutzung aufmerksam. Am 22. April, dem Earth Day, vereinen sich über 175 Länder dieser Erde, um mit Aktionen das Bewusstsein für einen verantwortlichen Umgang mit unseren Weltressourcen zu öffnen. Ziel ist es, jeden Einzelnen zu erreichen und zu motivieren, das jeweilige Umweltverhalten zu überdenken und sofern notwendig, mögliche Konsequenzen daraus zu ziehen. Denn nur, wenn nachhaltig Änderungen erfolgen, sind Besserungen möglich. Es wird Zeit, alles dafür zu tun!

Tag der Erde – unser Planet hat mehr verdient

Der sorglose Umgang mit Mutter Erde sowie die jahrelange Ausbeutung der Weltressourcen bleiben nicht ungesühnt. Daran ändert auch der Tag der Erde nicht viel. Bot die Erde in tausenden von Jahren eine scheinbar unerschöpfliche Lebensgrundlage für alle Lebewesen, schaffte es die Spezies Mensch innerhalb nur weniger Jahre, Erdflächen und Lebensräume unserer einzigartigen Erde unwiderruflich zu zerstören. Egal, ob es um die Abholzung der Regenwälder, den Missbrauch der Ozeane als Müllkippe, die Landverseuchung durch riesige Aluminiumverarbeitungsanlagen, sinnlose Atomversuche oder den enormen Co2 Ausstoß in die Atmosphäre geht. Die Folgen sind katastrophal. Das Ausmaß für Mensch und Tier ist längst nicht absehbar. Eines steht fest: Bereits heute entzieht der verantwortungslose Umgang mit der Erde sowie den Weltressourcen Millionen Menschen und Tieren die Lebensgrundlage. Dabei ist ein funktionierendes Ökosystem essentiell für unser aller Dasein. Die Sicherung der Biodiversität und der Erahlt einer intakten Vielfalt von Fauna und Flora ist für alle Lebewesen unverzichtar.

Lebensraum Erde – Gedanken zum Earth Day

Vereinbarungen beim Weltklimagipfel – wie hilfreich sind sie? Vor allem, wenn sie erst in 5, 10 oder 20 Jahren umgesetzt werden? Der Tag der Erde zeigt es deutlich: Es ist keine Zeit mehr zu verlieren! Umweltkatastrophen, Hunger und Armut in den Drittländern wegen Dürreperioden auf Grund des Klimawandels bescheren bereits heute tausenden Menschen schwerste Schicksale. Doch wenn die „Großen“, sprich große Konzerne und Unternehmen sich oftmals so schwer tun im Sinne des Umweltschutzes zu agieren, warum sollte es dann jeder Einzelne tun? Eine Frage, die sich vielleicht so mancher mit dem Gedanken stellt, als Einzelner sowieso nicht viel ausrichten zu können. Trotzdem kommt es auf jeden Menschen an! Wir haben unseren Kindern, Enkeln und uns selbst gegenüber die Verantwortung, die Erde nicht als verseuchte, verdorrte Müllhalde zu hinterlassen.

Der Tag der Erde – unser Planet leidet stumm

Fast hat es den Anschein, als schwebe ein: „Was sich nicht wehren kann, wird vernichtet“ im täglichen Umgang mit der Tierwelt, Menschen und Mutter Erde über uns. Sinnloses Abschlachten, Massentierhaltung sowie die Ausbeutung der Weltressourcen werden durch finanzielle Interressen einzelner Wirtschaftszweige legitimiert. Die Tiere können sich nicht wehren. Die Erde ächzt unter uns Menschen. Doch die Erde hat den längeren Atem. Denn das hochmütige Denken, sie müsste „gerettet“ werden, spottet aberwitzig und geht am Ziel vorbei. Die Erde braucht die Menschheit nicht. In Wahrheit sind es wir Menschen, die ohne die Erde, ohne Natur, ohne frisches Wasser, ohne reine Luft, ohne Pflanzen und Tiere nicht leben können. Wenigstens am Tag der Erde sollte diese Erkenntnis allen bewusst werden und ein entsprechendes Handeln nachhaltig bewirken.

Foto: geralt, pixabay

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