Mülltrennung als Beitrag für Umwelt und Nachhaltigkeit

Mülltrennung ist schon längst kein Fremdwort mehr. Wer kennt nicht die gelbe Tonne, die Tonnen für Pappe und Altpapier sowie für Weiß- und Buntglas? Für kompostierbare Reste sind Biotonnen im Einsatz. Sie alle entlasten die normale Mülltonne und sind unverzichtbar für das Recycling von Rohstoffen. Ein Werbebeitrag.

Mülltrennung als wertvoller Beitrag für die Umwelt

Mülltrennung ist für die meisten Endverbraucher eine Selbstverständlichkeit. War es doch zu früheren Zeiten recht aufwändig, den getrennten Müll fachgerecht zu entsorgen, stehen heute dafür verschiedene zweckgebundene Tonnen zur Verfügung. Mülltrennung zur Wiederverwertung von wertvollen Rohstoffen ist ein wichtiger Beitrag, um den Verbrauch natürlicher Ressourcen wie Holz oder Erdöl zu reduzieren. Man denke dabei an das Recycling von Plastik. Die Wiederverwertung von eine Tonne von Recyclingplastik spart eine Tonne CO2 gegenüber Plastik aus Erdöl. Bequem und quasi vor der Haustür stehen in Wohnanlagen entsprechende Tonnen bereit, um dort Abfälle umweltbewusst für die Rohstoffgewinnung zu entsorgen. Doch Mülltrennung beginnt nicht erst an der Tonne, sondern bereits dort, wo der Müll anfällt. Um das Bewusstsein für die Mülltrennung zu stärken und das Potenzial für die Ressourcengewinnung weiter auszuschöpfen, hat sich beispielsweise der Abfallwirtschaftsbetrieb München, kurz AWM München, eine besondere Werbekampagne einfallen lassen. Tue das Richtige – trenne Deinen Müll.

Auf die richtige Mülltrennung kommt es an

Der richtige Müll in die richtige Tonne. Ganz einfach zu handeln ist dies z. B. mit dem Münchner 3-Tonnen-System, ein Muss für jedes bewohnte Münchner Grundstück:

  • Restmülltonne grau: für nicht verwertbaren Abfall
  • Papiertonne blau: für sauberes Papier und Pappe
  • Biotonne braun: für kompostierbare Küchen- und Gartenabfälle

Damit Sortieranlagen der Müllbetriebe optimal arbeiten und wertvolle Rohstoffe zum Recycling aufbereitet werden können, kommt es auf die richtige Mülltrennung an. D. h., bereits im Privathaushalt trennt man Plastik von Papier und Hausmüll von Bioabfällen. Glas gehört ebenfalls getrennt entsorgt vom restlichen Müll. Hierfür sind keine großen Vorkehrungen notwendig. Lediglich gesonderte Behälter für die Mülltrennung sowie ein Moment Aufmerksamkeit, den Müll entsprechend zu sortieren und zu trennen. Allem voran jedoch geht die Bereitschaft, diesen wichtigen Beitrag für die Umwelt zu leisten. Damit positiv Einfluss nehmen u. a. auf die Verringerung des Energieverbrauchs, die Reduzierung des Treibhauseffekts und fossiler Ressourcen.

Müllvermeidung kommt vor Mülltrennung

Müll fällt täglich und in jedem Privathaushalt an. Im Gesamtkontext wachsen immense Müllberge an, die von den Müllverwertungs- und Aufbereitungsanlagen bewältigt werden müssen. Was liegt da näher, als den Endverbraucher für eine möglichst effiziente Müllvermeidung zu motivieren? Einfachstes Beispiel hierfür ist die Verwendung von Stoffbeuteln statt Plastiktüten. Die Berliner Stadtreinigung, kurz BSR, ruft daher zum Abfallfreitag auf, erstmalig am 16. November 2018. Auch der Münchner Abfallwirtschaftsbetrieb appelliert an die Müllvermeidung als Maßnahme vor der Mülltrennung u.a. mit einem Secondhandführer für München und Umland. Hier kann online nach entsprechenden Branchen gesucht und auch das eigene Secondhandgeschäft eingetragen werden. Die Idee, Kleidung aus zweiter Hand zu erwerben, ist nicht neu, doch äußerst Umwelt- und Ressourcen schonend. Ganz nebenbei ist Secondhand Kleidung in vielen Großstädten „in“, und auch in Bayerns Hauptstadt ist dieser Trend ein Bestandteil der Münchner Vielfalt.

Foto: blickpixel, pixabay

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