Soziales Wohlergehen – auch eine Sache des Geldes

Soziales Wohlergehen – dazu gehört neben völliger Gesundheit und der geistigen Komponente auch ausreichend Geld. Niemand lebt nur von Luft und Liebe allein. Eine Betrachtung.

Soziales Wohlergehen passiert nicht von allein. Einige Komponenten müssen in der Basis vorhanden sein, damit sich die Dinge gut anfühlen. Am Wichtigsten: Gesundheit. Doch auch Geld gehört dazu.

Warum soziales Wohlergehen auch eine Sache des Geldes ist

Hierzu ein Zitat der Weltgesundheitsorganisation, kurz WHO, aus dem Jahr 1948

„Gesundheit ist ein Zustand des vollständigen körperlichen, geistigen und sozialen Wohlergehens und nicht nur das Fehlen von Krankheit oder Gebrechen…“.

Nun liegt in der heutigen Betrachtung der Fokus nicht auf der Gesundheit, welches als Thema bei www.gesu-optimal.de zu finden ist, sondern auf dem Aspekt des Wohlergehens. Das Zitat der WHO schließt ein soziales Wohlergehen zum völligen Zustand der Gesundheit mit ein. Ein soziales Wohlergehen, selbst bei geringen Ansprüchen, ist ohne finanzielle Einnahmen erheblich erschwert. Und selbst, wenn die Ansprüche im Leben niedrig sind, man sich einem gewissen Konsumverhalten entzieht und man recht genügsam leben kann oder auch muss, ist dennoch ein Minimum an Geld für ein bestimmtes Maß an Wohlergehen notwendig.

Soziales Wohlergehen - auch eine Sache des Geldes
Sich Wohlfühlen in der Natur

Absolut wünschenswert: Gesundheit und soziales Wohlergehen – auch ohne finanzielle Mittel?

Wer über kein oder nur geringes Einkommen verfügt, muss zwangsläufig auf vieles verzichten. Einsparungen z.B. beim

  • Einkauf von qualitativen Lebensmitteln,

  • Bei der Auswahl der Kleidung sowie

  • Bei der Einrichtung der Wohnung

sind an der Tagesordnung. Steht zu wenig Geld zur Verfügung, leiden oft Ausbildungs- oder Fortbildungsmaßnahmen. Auch die Teilnahme an kulturellen Veranstaltungen wie Theater- oder Kinobesuch sowie gastronomische Genüsse sind selten oder gar nicht möglich. Häufig bricht der soziale Kontakt ab, was zur Vereinsamung führen kann. Geistiges sowie soziales Wohlergehen rückt immer mehr in die Ferne. Selbst die körperliche Gesundheit steht bei einem Einkommen auf niedrigstem Niveau auf dem Spiel.

Wohlfühlen in Zeiten wie Corona – wie steht es damit?

Zum sozialen Wohlergehen gehören

  • Kontakte

  • Treffen mit Freunden und der Familie

  • zwanglose Freizeitgestaltung wie Kino, Theater oder Museumsbesuche

  • Präsenzunterricht in der Schule

  • Besuch der Kindertagesstätten uvm.

Kurzum: Ein ganz normaler Umgang mit Menschen, die Teilhabe an der Gesellschaft, in Schule und Beruf. Das alles, und noch viel mehr, was in der Aufzählung fehlt, kann derzeit nur eingeschränkt oder gar nicht stattfinden. Der Grund: Eine Pandemie namens Corona, die uns seit nunmehr einem Jahr in fast allen Lebensbereichen begegnet und soziales Wohlergehen erheblich beeinträchtigt. Die mentalen Folgen, die sich aus den Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie ergeben werden bzw. bereits bestehen, sind kaum absehbar.

Schwierige Zeiten überbrücken heißt auch, auf die Seele achten

Trotz einer weltweiten Extremsituation, wie wir sie in dieser Form bisher nicht kannten, darf soziales Wohlergehen durchaus als seelischer Trost betrachtet werden. Für viele Menschen ändern sich derzeit Lebenssituationen sowie Lebensqualitäten, was möglicherweise für eine lange Zeit andauern wird. Schwierige Zeiten, wie auch die Bundesregierung ständig betont, müssen überbrückt werden. Soziales Wohlergehen mag sich für manch einem an dieser Stelle fehl am Platze anhören, doch ist es gerade jetzt wichtig, alle Möglichkeiten, die sich kontaktlos für geistiges und soziales Wohlfühlen bieten, zu ergreifen. Für viele bedeutet das auch, Online Bestellungen zu tätigen, neue Möbel zu kaufen oder sofern möglich, Luxusgüter zu erwerben. Damit schließt sich der Kreis, dass für soziales Wohlergehen auch Geld notwendig ist.

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